Technisch gelöst wird die mediale Vollversorgung von Haushalten durch Betreiber-Unternehmen wie zum Beispiel das Schweizer Multimediazentrum Stafag-Leunet-Schlatter.
Stafag-Leunet-Schlatter
Auf die besonderen Bedürfnisse von Schlatter in Frauenfeld hat Almatec viele meterlange Telekom-Schrankreihen zugeschnitten.
Bei der Suche nach einer geeigneten Lösung für die Verteil- und Aufbereitungsschränke suchte das Multimediazentrum nach einem sehr individuellen Konzept. Im Mittelpunkt stand bei der Suche die Entwärmung bzw. Klimatisierung der Schränke. Gemäss Markus Schlatter, CEO des Multimediazentrums, bestand die Herausforderung darin, dass in den Schränken eine horizontale Kühlung durch die Geräte stattfinden sollte. Mit herkömmlichen Schränken, bei welchen die Luft von unten nach oben zirkuliert, kann die geforderte Zirkulation schlecht erbracht werden.
Die Anforderungen des Kunden im Fokus
„Die Entscheidung für unsere AN 60/100 Schränke fiel aufgrund der kundenspezifischen Lösung, die wir – sowohl in Dimensionierung und Ausführung der Schränke als auch bei der Entwärmung – anbieten können“, erinnert sich der Leiter Verkauf/Marketing bei Almatec an die ersten Gespräche mit Markus Schlatter.
„Die AN 60/100 Schränke sind ein optimales System für individuelle Einbauten. Wir haben sie in diesem Fall mit einem nivellierbaren Hohlbodensystem versehen, das die Höhenunterschiede am Boden ausgleicht. Darin können – sauber und aufgeräumt – die Kabel gezogen werden.“
Für die Entwärmung entwickelte Almatec dann ein überraschend pragmatisches Konzept. Auf den Schrankdeckeln wurden Ventilatoren angebracht, die gezielt die Luft aus der Klimaanlage in einen Kanal einblasen. Dieser Kanal zieht sich über die gesamte Schrankhöhe und weist in engen Abständen Löcher auf, aus denen die Luft um die technischen Komponenten strömt. Damit wird die Luftzirkulation in Gang gebracht. Die erwärmte Luft wird mittels Ventilatoren abgezogen und in den Kühlkreislauf zurückgeführt. Die so gewonnene Abwärme wird zu Heiz-Zwecken sowie für die Warmwasseraufbereitung für insgesamt 16 Wohnungen wiederverwendet.
Gemeinsam zum Erfolg
„Wir haben hier mit dem Kunden bei komplexen Anforderungen gemeinsam eine kostengünstige und sehr zuverlässige Lösung erarbeitet“, kommentiert Herbert Felder, Projektleiter bei Almatec. „Und wir freuen uns, dass unser Kunde den Mehrwert wahrnimmt, der für ihn in der Gesamtlösung steckt.“
In diesem Projekt lieferte Almatec über 40 Schränke mit einem Meter Breite und zwei Meter Höhe an Schlatter.
„Wir haben hier sehr genau hingeschaut, denn die Schränke bergen das Herzstück der Breitbandanlage“, erklärt Markus Schlatter.
„Da muss das Betriebsklima im Technikraum stimmen.“ Und er lobt insbesondere die Entwärmungskompetenz, von der das Multimediazentrum profitiert. „Das Entwärmungskonzept hat direkten Einfluss auf die Verfügbarkeit und die Lebenserwartung unserer Technik“, weiss Schlatter.
„Für uns war die Entscheidung für die jetzige Lösung auch eine Entscheidung für unseren Investitionsschutz.“





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